Jetzt besonders beliebt: Hundemäntel – bei Regen und Kälte

Wieso braucht der Hund einen Mantel?674_0

Das Sprichwort: „Bei dem Wetter schickt man doch keinen Hund vor die Tür!“ hat seinen Ursprung im natürlichen Verhalten des Hundes. Kein Hund würde bei Regen, Wind und Kälte sein geschütztes Plätzchen verlassen, zumindest nicht freiwillig…. Das Geschäft kann man schließlich auch nach dem Regen verrichten….

Der moderne Familienhund wird normalerweise in der Wohnung gehalten und die Temperaturen liegen drinnen in der kalten Jahreszeit zwischen 18 und 22 Grad.
Draußen herrschen in dieser Jahreszeit aber Temperaturen von plus 5 bis minus 5 Grad und darunter! Der Hund wird hier also Temperaturschwankungen zwischen 15 und 25 Grad ausgesetzt.
Diese vom Menschen so vorgegebenen Lebensumstände des Hundes fordern einen Schutz vor Kälte,
Regen und Nässe vor allen in den kalten Monaten des Jahres.

Regenmäntel und Wintermäntel – oder auch Overalls – so können beim Vierbeiner Nieren- und Erkältungskrankheiten verhindert werden. Es gibt Hundewesten von Hurtta (Frost Jacket und Ultimate Warmer), von Wolters (Easy Rain, Magic Dragon, Amundsen) und natürlich auch von Ruffwear (Quinzee, Cloud Chaser oder aus Fleece der Climate Changer)

Welcher Hund sollte eiw2dflhurttacollection-d800-0125-hrnen Mantel haben?

  • Welpen die im Herbst geboren werden
  • Hunde, die ursprünglich in wärmeren Regionen leben und deren Fellstruktur für eisige Temperaturen nicht ausgelegt ist.
  • ältere Hunde, besonders wenn ohnehin schon Rücken- oder Nierenprobleme vorhanden sind
  • Hunde, denen nach dem Scheren/Trimmen das wasserabweisende Deckhaar fehlt sollten zu jeder Jahreszeit mit einem Regenmantel vor Nässe oder einer Winterjacke vor Kälte geschützt werden.
  • Dasselbe gilt für Hunde mit dichter Unterwolle, denn bei langen Spaziergängen in Regen und Kälte dringt die Nässe bis auf die Haut.
  • Der sportliche Hund: Er kommt aus der Wohnung ins Auto und dann auf den Hundeplatz. Während der Wartezeit vor, zwischen und nach den Trainingsläufen sollte die Muskulatur warm bleiben, um Verletzungen zu vermeiden.

Der Hundemantel ist also nicht primär modisches Zubehör, sondern ein Schutz für den Hund. Kein albernes Schnickschnack, das hat nichts mit „seinen Hund verpimpern“ zu tun!

Wie sollte der Hundemantel gearbeitet sein?

Der wenig behaarte Bauchbereich sollte durch die Unterseite des Mantels so gut wie möglich geschützt sein. Die dehnbare Partie an der Unterseite garantiert einen guten Sitz des Mantels.
Das ist wichtig, da Ihr Liebling sich im Mantel wohlfühlen soll.

Im Nacken sollte der Kragen ein Loch aufweisen, damit die Leine bequem am Halsband befestigt werden kann. So lässt sich der Kragen des Mantels, der keinesfalls nur zur Dekoration dient, nach vorne ziehen und schützt den Kopf und Nacken vor Nässe. 

Wonach sollten Sie einen Hundemantel aussuchen?

Bei den Hundemänteln werden unterschiedliche Stoffe für Obermaterial und Innenfutter verwendet. Wir unterscheiden hier Funktions- und Trendbekleidung. Die Auswahl des Mantels richtet sich also nicht nur nach der Farbe, sondern vorrangig nach dem Einsatzbereich des Mantels und der Beschaffenheit des Materials. Die Fellbeschaffenheit des Hundes sollten Sie auf jeden Fall berücksichtigen.

Für Hunde mit dichtem Fell reicht ein dünnes Innenfutter. Bei wenig Fell sollte ein möglichst wärmendes Innenfutter gewählt werden.

Der Mantel muss so ausgesucht werden, dass die empfindliche Nierenpartien geschützt wird,
und der Mantel beim Laufen auch diesen Bereich abdeckt. Wichtig ist auch genügend Bewegungsfreiheit im Bereich der Achseln, um Scheuerstellen zu vermeiden.

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